Autoreisen mit dem Fahrrad

Auch im Urlaub möchte man mobil sein. Idealerweise mit einem Zweirad, um die Natur zu genießen, die frische Meeresbrise zu atmen oder einfach, um sich sportlich zu betätigen. Mit einem sicheren Fahrradträger bringen Sie Ihren Drahtesel sicher an den Urlaubsort.

Fahrradträger als Kupplungs- oder Dachsystem?

Die Frage, welches Trägersystem für Sie infrage kommt, klärt sich bereits, wenn Sie einen Blick auf Ihr Auto werfen. Ohne eine Dachreling kann kein Dachgepäckträger montiert werden. Es gibt zwar Möglichkeiten zum Nachrüsten, von diesen Bastellösungen rät der ADAC jedoch ab. Die Dachreling muss fest mit der Karosserie verbunden sein, damit sich der Fahrradträger auch bei starkem Bremsen oder Fliehkräften in Kurven nicht löst. Wenn keine Dachreling vorhanden ist, kann ein Kupplungsträger montiert werden. Er wird auf der Anhängerkupplung des Fahrzeuges verschraubt. Wenn man die Wahl hat, sollte ein Dachträger laut dem E-Shop von Norma stets vorgezogen werden. Bei einem Auffahrunfall, bei dem Sie getroffen werden, sind mit einem Kupplungsträger Schäden an den Fahrrädern nicht zu vermeiden. Tests der Dekra haben gezeigt, dass ein Aufprall aus 30km/h bei fast allen Modellen dazu führt, dass die Fahrräder die Heckscheibe durchschlagen. Darüber hinaus blockieren die Fahrräder den Blick durch den Rückspiegel und müssen zum öffnen des Kofferraums heruntergeklappt werden.

Montage, Beladung, Abfahrt

Bei der Montage von Dachträgern gibt es nicht viel, dass Sie beachten müssen, außer dem beigelegten Handbuch. Bei Kupplungsträgern sollte beachtet werden, dass die Anhängerkupplung fettfrei ist, damit der Fahrradträger sicher sitzt. Bei der Beladung ist vor allem wichtig, dass die Fahrräder sicher und ohne Spiel in den Halterungen sitzen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie sich losrütteln. Sollten die Führungsschienen für die Reifen zu schmal sein, können Sie etwas Luft heraus lassen. Außerdem sollten alle, nicht fest mit den Rädern verschraubten Teile, wie Körbe, Luftpumpen, Taschen und Flaschen von den Fahrrädern entfernt werden, um sie nicht auf der Fahrt zu verlieren. Bei Fahrtantritt sollten noch einmal alle Schraubverbindungen und Schnellspanner auf richtigen Sitz überprüft werden.

Wie wird der Autowert ermittelt?

Wer sein Auto verkaufen möchte, sollte zunächst einmal den Autowert ermitteln, bevor er sich um den Verkauf kümmern. Sehr viele Autofahrer vergleichen dafür die Eckwerte ihres Fahrzeugs mit den Daten gleicher Modelle auf großen Verkaufsplattformen und setzen den Wert ihres eigenen Autos aus dem Bauch heraus fest. Allerdings handelt es sich dabei um eine äußerst ungenaue Methode, um den tatsächlichen Wert zu ermitteln. Denn sie lassen dabei oft wichtige Faktoren, die den tatsächlichen Wert maßgeblich beeinflussen, unter den Tisch fallen. Ein großer Fehler ist es auch, den Wert des Autos mit den Preisen eines Gebrauchtwagenhändlers zu vergleichen. Denn dieser bietet oft Serviceleistungen an, für welche die Käufer auch gern einen etwas höheren Preis bezahlen.. Das hat zur Folge, dass die Verkäufer den Wert oft höher einschätzen, als er tatsächlich ist.

Möglichkeiten zur genauen Ermittlung des Autowertes

Eine weitere Möglichkeit, um den Autowert zu ermitteln, sind externe Dienstleister wie beispielsweise DAT oder Schwacke. Die Verkäufer müssen lediglich auf den Plattformen der Anbieter die abgefragten Daten über das Fahrzeug von PS, über die Reifen und Felgen bis hinzu der Farbe eingeben und erhalten die Bewertung innerhalb von wenigen Minuten. Allerdings ist dieser Service nicht kostenlos. Hier müssen die Verkäufer durchschnittlich einen Betrag von 7,95 bis 12,95 Euro bezahlen, damit eine Bewertung des Autos erfolgt.

Allerdings sollten die Verkäufer diesen Wert nicht als endgültigen Wert betrachten. Denn der Wert wird nicht individuell ermittelt, sondern anhand statistischer Daten geschätzt. Die Basis für diesen Schätzwert stellt ein Auto mit einer durchschnittlichen Ausstattung und durchschnittlichen Gebrauchsspuren dar. Besitzt ein Auto jedoch Sonderausstattung, muss eine Korrekturliste herangezogen werden, wodurch der Schätzwert konkreter auf das eigene Fahrzeug zugeschnitten wird. Damit das geschieht, müssen die Verkäufer aber ein Abo abschließen, was sich angesichts der hohen Kosten im dreistelligen Bereich für eine einmalige Bewertung nicht lohnt.

Eine Alternative: kostenlose Online-Rechner

Mittlerweile bieten aber auch verschiedene Dienstleister im Internet kostenlos den Service der Autobewertung an. Auch hier müssen die Verkäufer verschiedene Daten wie beispielsweise die Motorisierung, die Erstzulassung, Marke und Modell sowie den Kilometerstand eingeben. Allerdings fließt in diese Bewertung vielfach nicht der Zustand des Fahrzeugs oder eventuell vorhandene Mängel mit ein.

Wichtig ist es vor allem, dass die Verkäufer einen seriösen Anbieter für die Bewertung des Fahrzeugwertes auswählen, der mit realen Marktdaten arbeitet. Denn weil sich Angebot und Nachfragen auf dem Markt für gebrauchte Autos erheblich unterscheiden können, liegen oft große Unterschiede zwischen dem statistisch ermittelten Wert und dem tatsächlichen Marktwert. Beispielsweise liegt der Wert eines Cabrios im Sommer höher als in der kalten Jahreszeit, weil die Nachfrage entsprechend größer ist.